Er sendet die Engel mit dem Geist von seinem Befehl herab, auf wen von seinen Dienern Er will: «Warnt (und verkündet), daß es keinen Gott gibt außer Mir. Ihr sollt Mich (allein) fürchten.»
Und (erschaffen hat Er) die Pferde, die Maultiere und die Esel, damit ihr auf ihnen reitet, und auch (euch) zur Zierde. Und Er erschafft, was ihr nicht wißt
Er ist es, der vom Himmel Wasser hat herabkommen lassen. Davon habt ihr etwas zu trinken, und davon wachsen Sträucher, in denen ihr weiden lassen könnt
Und Er hat euch die Nacht und den Tag, die Sonne und den Mond dienstbar gemacht. Auch die Sterne sind durch seinen Befehl dienstbar gemacht worden. Darin sind Zeichen für Leute, die verständig sind
Und Er ist es, der euch das Meer dienstbar gemacht hat, damit ihr frisches Fleisch daraus eßt und Schmuck aus ihm herausholt, um ihn anzulegen. Und du siehst die Schiffe es durchspalten, ja, damit ihr nach etwas von seiner Huld strebt, auf daß ihr dankbar werdet
So sollen sie am Tag der Auferstehung ihre Lasten vollständig tragen, und auch einen Teil der Lasten derer, die sie ohne (richtiges) Wissen irreleiten. O schlimm ist, was auf ihnen lastet
Ränke haben diejenigen, die vor ihnen lebten, geschmiedet. Da erfaßte Gott ihren Bau an den Grundmauern, und die Decke über ihnen stürzte auf sie herab, und die Pein kam über sie, von wo sie es nicht merkten
Dann am Tag der Auferstehung wird Er sie zuschanden machen und sagen: «Wo sind meine Teilhaber, derentwegen ihr euch widersetztet?» Diejenigen, denen das Wissen zugekommen ist, sagen: «Schande und Unheil kommen heute über die Ungläubigen»
Die von den Engeln abberufen werden, während sie sich selbst Unrecht getan haben. Sie bieten den Frieden an: «Wir pflegten nichts Böses zu tun.» - «Doch, Gott weiß Bescheid über das, was ihr zu tun pflegtet
Zu denen, die gottesfürchtig sind, wird gesagt: «Was hat euer Herr herabgesandt?» Sie sagen: «Gutes.» Diejenigen, die rechtschaffen sind, erhalten hier im Diesseits Gutes. Aber die Wohnstätte des Jenseits ist gewiß besser. Vorzüglich ist die Wohnstätte der Gottesfürchtigen
Die Gärten von Eden, in die sie eingehen, unter denen Bäche fließen und in denen sie (alles) haben, was sie wollen. So entlohnt Gott die Gottesfürchtigen
Die die Engel abberufen, während sie gute (Menschen) gewesen sind. Sie sagen: «Friede sei über euch! Geht ins Paradies ein für das, was ihr zu tun pflegtet.»
Erwarten Sie denn etwas anderes, als daß die Engel zu ihnen kommen, oder daß der Befehl deines Herrn eintrifft? So handelten auch diejenigen, die vor ihnen lebten. Und nicht Gott hat ihnen Unrecht getan, sondern sie haben sich selbst Unrecht getan
Diejenigen, die Polytheisten sind, sagen: «Wenn Gott gewollt hätte, hätten wir nichts an seiner Stelle verehrt, weder wir noch unsere Väter, und wir hätten nichts an seiner Stelle verboten.» So handelten auch diejenigen, die vor ihnen lebten. Obliegt denn dem Gesandten etwas anderes als die deutliche Ausrichtung (der Botschaft)
Und Wir haben aus der Mitte jeder Gemeinschaft einen Gesandten erstehen lassen: «Dienet Gott und meidet die Götzen.» Unter ihnen sind welche, die Gott rechtgeleitet hat, und unter ihnen sind welche, über die der Irrtum zu Recht fällig geworden ist. Geht auf der Erde umher und schaut, wie das Ende derer war, die (die Gesandten) der Lüge geziehen haben
Sie schwören bei Gott ihren eifrigsten Eid, Gott werde die nicht auferwecken, die sterben. Doch, das ist ein Ihm obliegendes Versprechen in Wahrheit - aber die meisten Menschen wissen nicht Bescheid
Und die, die um Gottes willen ausgewandert sind, nachdem ihnen Unrecht getan wurde, werden Wir gewiß im Diesseits in einen schönen Stand einweisen. Aber der Lohn des Jenseits ist gewiß größer, wenn sie es nur wüßten
(Wir haben sie gesandt) mit den deutlichen Zeichen und den Schriften. Und Wir haben zu dir die Ermahnung herabgesandt, damit du den Menschen deutlich machst, was zu ihnen herabgesandt worden ist, und damit sie vielleicht nachdenken
Wähnen sich denn diejenigen, die böse Ränke schmieden, in Sicherheit davor, daß Gott die Erde mit ihnen versinken läßt, oder daß die Pein über sie kommt, von wo sie es nicht merken
Haben sie nicht auf die Dinge geschaut, die Gott erschaffen hat? Ihre Schatten wenden sich rechts und links, und sie werfen sich demütig vor Gott nieder
Ihm gehört, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Und Ihm gehört die religiöse Verehrung in ständiger Weise. Wollt ihr denn einen anderen als Gott fürchten
Und sie bestimmen für das, von dem sie kein Wissen haben, einen Anteil von dem, was Wir ihnen beschert haben. Bei Gott, ihr werdet zu verantworten haben, was ihr zu erdichten pflegtet
Er verbirgt sich vor den Leuten wegen der schlimmen Nachricht. Solle er es nun trotz der Schmach behalten oder es im Boden verscharren. Übel ist, wie sie da urteilen
Diejenigen, die an das Jenseits nicht glauben, besitzen die Eigenschaft des Bösen. Gott besitzt die höchste Eigenschaft, und er ist der Mächtige, der Weise
Wenn Gott die Menschen für ihre Ungerechtigkeit belangen wollte, würde Er auf ihr kein Tier übriglassen. Aber Er stellt sie auf eine festgesetzte Frist zurück. Und wenn ihre Frist eintrifft, können sie nicht einmal eine Stunde zurückbleiben oder vorausgehen
Und sie geben Gott, was sie verabscheuen. Und ihre Zungen behaupten lügnerisch, daß für sie das Beste bestimmt ist. Kein Zweifel, daß für sie das Feuer bestimmt ist und daß sie zuerst hineingestürzt werden
Bei Gott, Wir haben (Propheten) zu Gemeinschaften vor dir gesandt. Da machte ihnen der Satan ihre Taten verlockend. So ist er heute ihr Freund, und bestimmt ist für sie eine schmerzhafte Pein
Und Wir haben auf dich das Buch nur deswegen hinabgesandt, damit du ihnen das deutlich machst, worüber sie uneins waren, und als Rechtleitung und Barmherzigkeit für Leute, die glauben
Und Gott hat vom Himmel Wasser herabkommen lassen und mit ihm die Erde nach ihrem Absterben wieder belebt. Darin ist ein Zeichen für Leute, die hören können
Einen Grund zum Nachdenken habt ihr in den Herdentieren. Wir geben euch von dem, was in ihrem Leib zwischen Kot und Blut ist, zu trinken, reine Milch, bekömmlich für die, die (sie) trinken
Und (Wir geben euch) von den Früchten der Palmen und der Weinstöcke, woraus ihr euch Rauschgetränk und einen schönen Lebensunterhalt nehmt. Darin ist ein Zeichen für Leute, die verständig sind
Dann iß von allen Früchten, wandle auf den Wegen deines Herrn, die (dir) leicht gemacht sind.» Aus ihren Leibern kommt ein Trank von verschiedenen Arten, in dem Heilung für die Menschen ist. Darin ist ein Zeichen für Leute, die nachdenken
Und Gott hat euch erschaffen, dann beruft Er euch ab. Und manch einer von euch wird in das schlimmste Alter gebracht, so daß er nach (vorherigem) Wissen nun nichts (mehr) weiß. Gott weiß Bescheid und ist mächtig
Und Gott hat einige von euch im Lebensunterhalt vor den anderen bevorzugt. Doch geben diejenigen, die bevorzugt werden, ihren Lebensunterhalt nicht an die zurück, die ihre rechte Hand besitzt, so daß sie alle darin gleich werden. Wollen sie denn die Gnade Gottes leugnen
Und Gott hat euch aus euch selbst Gattinnen gemacht, und von euren Gattinnen Söhne und Enkel gemacht. Und Er hat euch (einiges) von den köstlichen Dingen beschert. Wollen sie denn an das Falsche glauben und die Gnade Gottes verleugnen
Gott führt als Gleichnis einen leibeigenen Sklaven an, der über nichts Gewalt hat, und einen, dem Wir von uns her einen schönen Lebensunterhalt beschert haben, so daß er davon geheim und offen spendet. Sind sie etwa gleich? Lob sei Gott! Aber die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid
Und Gott führt als Gleichnis zwei Männer an. Der eine ist stumm und hat über nichts Gewalt; er ist seinem Herrn eine Last; wo er ihn auch hinschickt, bringt er nichts Gutes. Ist er etwa dem gleich, der die Gerechtigkeit gebietet, wobei er einem geraden Weg folgt
Und Gott gehört das Unsichtbare der Himmel und der Erde. Und die Angelegenheit der Stunde ist nur wie ein Augenblick, oder sie ist noch näher. Gott hat Macht zu allen Dingen
Und Gott hat euch aus dem Leib eurer Mütter hervorgebracht, während ihr nichts wußtet. Und Er hat euch Gehör, Augenlicht und Herz gegeben, auf daß ihr dankbar seid
Haben sie nicht auf die Vögel geschaut, die im Luftraum des Himmels dienstbar gemacht worden sind? Nur Gott hält sie oben. Darin sind Zeichen für Leute, die glauben
Und Gott hat euch aus euren Häusern eine Ruhestätte gemacht, und Er hat euch aus den Häuten des Viehs Behausungen gemacht, die ihr am Tag eures Aufbrechens und am Tag eures Aufenthaltes leicht benutzen könnt, und aus ihrer Wolle, ihren Fellhärchen und ihrem Haar Ausstattung und Nutznießung für eine Weile
Und Gott hat euch aus dem, was Er erschaffen hat, schattenspendende Dinge gemacht. Und Er hat euch aus den Bergen Verstecke gemacht. Und Er hat euch Gewänder gemacht, die euch vor der Hitze schützen, und Gewänder, die euch vor eurer Schlagkraft (gegeneinander) schützen. So vollendet Er seine Gnade an euch, auf daß ihr gottergeben seid
Und am Tag, da Wir von jeder Gemeinschaft einen Zeugen erwecken. Dann wird denen, die ungläubig sind, keine Erlaubnis gegeben, und es wird von ihnen keine entschuldigende Umkehr (mehr) angenommen
Und wenn diejenigen, die Polytheisten waren, ihre Teilhaber sehen, sagen sie: «Unser Herr, das sind unsere Teilhaber, die wir an deiner Stelle anzurufen pflegten.» Sie aber richteten an sie das Wort: «Ihr seid ja Lügner.»
Und am Tag, da Wir in jeder Gemeinschaft aus ihren eigenen Reihen einen Zeugen über sie erwecken. Dich bringen Wir zum Zeugen über diese da. Und Wir haben das Buch auf dich hinabgesandt, um alles deutlich zu machen, und als Rechtleitung, Barmherzigkeit und Frohbotschaft für die Gottergebenen
Gott gebietet, Gerechtigkeit zu üben, Gutes zu tun und die Verwandten zu beschenken. Er verbietet das Schändliche, das Verwerfliche und die Gewalttätigkeit. Er ermahnt euch, auf daß ihr es bedenket
Und haltet den Bund Gottes, wenn ihr einen Bund geschlossen habt, und brecht nicht die Eide nach ihrer Bekräftigung, wo ihr Gott zum Bürgen über euch gemacht habt. Gott weiß, was ihr tut
Und seid nicht wie jene, die ihr Garn, nachdem es fest gesponnen war, wieder in aufgelöste Strähnen bricht, indem ihr eure Eide untereinander als Mittel des Betrugs nehmt, weil ja eine Gemeinschaft zahlreicher ist als eine andere Gemeinschaft. Gott prüft euch damit. Und Er wird euch am Tag der Auferstehung gewiß das deutlich machen, worüber ihr uneins wäret
Und wenn Gott gewollt hätte, hätte Er euch zu einer einzigen Gemeinschaft gemacht. Aber Er führt irre, wen Er will, und Er leitet recht, wen Er will, und ihr werdet das zu verantworten haben, was ihr zu tun pflegtet
Und nehmt euch nicht eure Eide als Mittel des Betrugs untereinander, sonst könnte der eine Fuß, nachdem er fest gestanden hat, straucheln, und ihr würdet Böses erleiden dafür, daß ihr vom Weg Gottes abgewiesen habt. Bestimmt ist dann für euch eine gewaltige Pein
Was bei euch ist, geht zu Ende; was bei Gott ist, hat Bestand. Wir werden bestimmt denen, die geduldig sind, mit ihrem Lohn vergelten für das Beste von dem, was sie taten
Wer Gutes tut, ob Mann oder Weib, und dabei gläubig ist, den werden Wir bestimmt ein angenehmes Leben leben lassen. Und Wir werden ihnen bestimmt mit ihrem Lohn vergelten für das Beste von dem, was sie taten
Und wenn Wir ein Zeichen anstelle eines (anderen) Zeichens eintauschen - und Gott weiß besser, was Er herabsendet -, sagen sie: «(Das) erdichtest du nur.» Aber nein, die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid
Sprich: Herabgesandt hat ihn der Geist der Heiligkeit von deinem Herrn mit der Wahrheit, um diejenigen, die glauben, zu festigen, und als Rechtleitung und Frohbotschaft für die Gottergebenen
Und wir wissen ja doch, daß sie sagen: «Es lehrt ihn gewiß ein Mensch.» Die Sprache dessen, auf den sie hinweisen, ist eine fremde, und dies hier ist eine deutliche arabische Sprache
Wer Gott verleugnet, nachdem er gläubig war - außer dem, der gezwungen wird, während sein Herz im Glauben Ruhe gefunden hat -, nein, diejenigen, die ihre Brust dem Unglauben öffnen, über die kommt ein Zorn von Gott, und bestimmt ist für sie eine gewaltige Pein
Dein Herr ist zu denen, die (doch) ausgewandert sind, nachdem sie der Versuchung ausgesetzt wurden, und sich dann eingesetzt haben und standhaft gewesen sind - ja, dein Herr ist nach diesem (zu ihnen) voller Vergebung und barmherzig
Am Tag, da jede Seele kommt, um für sich selbst zu streiten, und da jeder Seele voll erstattet wird, was sie getan hat. Und ihnen wird kein Unrecht getan
Gott führt als Gleichnis eine Stadt an, die in Sicherheit und Ruhe lebte. Ihr Lebensunterhalt kam zu ihr reichlich von überall her. Da wurde sie gegenüber den Wohltaten Gottes undankbar. So ließ sie Gott das Kleid des Hungers und der Angst erleiden für das, was sie machten
Verboten hat Er euch Verendetes, Blut, Schweinefleisch und das, worüber ein anderer als Gott angerufen worden ist. Wenn aber einer gezwungen wird, wobei er weder Auflehnung noch Übertretung begeht, so ist Gott voller Vergebung und barmherzig
Und sagt nicht von dem, was eure Zungen lügnerisch behaupten: «Dies ist erlaubt, und dies ist verboten», um gegen Gott Lügen zu erdichten. Denen, die gegen Gott Lügen erdichten, wird es nicht wohl ergehen
Und denen, die Juden sind, haben Wir das verboten, worüber Wir dir zuvor berichtet haben. Und nicht Wir taten ihnen Unrecht, sondern sie selbst haben sich Unrecht getan
Dein Herr ist zu denen, die aus Unwissenheit Böses tun, aber danach umkehren und Besserung zeigen - ja, dein Herr ist danach (zu ihnen) voller Vergebung und barmherzig
Und der Sabbat ist denen auferlegt worden, die über ihn uneins waren. Dein Herr wird bestimmt am Tag der Auferstehung zwischen ihnen über das urteilen, worüber sie uneins waren
Ruf zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und streite mit ihnen auf die beste Art. Dein Herr weiß besser, wer von seinem Weg abirrt, und Er weiß besser, wer die sind, die der Rechtleitung folgten